Works
Sculpture Project
Die Installation „The Kiss of Heaven“, eigens für das Union-Gelände entwickelt, setzt diese Fragen im öffentlichen Raum fort. Fünf filigrane Bronzeskulpturen, abstrahierte Streichholzpaare, erklimmen in liebevoller Umarmung sich küssend die Wand. Ihr scheinbar fragiler Zustand täuscht: Die Bewegung, die sie verkörpern, ist ein Tanz, zärtlich, trotzig, lebendig. Der Kuss wird zum Ankerpunkt der Körper, hält sie im Gleichgewicht und versetzt sie gleichzeitig in Bewegung. Als Weiterentwicklung der Bodenskulpturenserie „Die Tanzenden“ stellen auch diese Objekte die Frage: Was bleibt, wenn ein Gegenstand verbrannt, wenn seine Funktion erfüllt ist?